Freie Trauung organisieren

Warum ist die freie Trauung vielen so sympathisch?

Braut wird vom Brautvater zur Trauzeremonie in Meppen geführt

Letzte Aktualisierung 23. Mai 2021

Die Zeit, dass man nur in der Kirche festlich heiraten kann, ist längst vorbei. Immer mehr Heiratswillige begehen den Schritt in den Bund der Ehe mit einer freien Trauung. Auch wenn die standesamtliche Trauung die Voraussetzung für die freie Trauung ist, so ist sie doch für die meisten Brautpaare die eigentliche Trauung. Denn die standesamtliche ist die rationale und die freie Trauung ist die emotionale Trauung. Dafür gab es früher nur die kirchliche Trauung. 

Was genau ist eine freie Trauung?

Eine freie Trauung eignet sich grundsätzlich für jedes Paar und ist die perfekte Ergänzung zur standesamtlichen Trauung.

Auch für gleichgeschlechtliche Paare ist die freie Trauung eine tolle Ergänzung. Eine freie Trauung ist für viele Brautpaare eine Alternative für eine kirchliche Trauung, wenn sie auch keinen rechtlichen Status hat.

Wer von der Kirche keinen Segen bekommt, kann jedoch von mir den Segen Gottes bekommen. Die freie Trauung ist das was sie ist, nämlich frei. Ihr seid weder an Glaubenszugehörigkeit noch an irgendeiner Weltanschauung gebunden.

Du hast die freie Wahl, ob du am Strand, auf einem Berg oder im eigenen Garten auf der grünen Wiesen heiraten willst. Vielleicht möchtest du auf einem Schloss im Münsterland, oder einer Burg im Sauerland heiraten. Ganz gleich wo ihr heiratet, es soll euer schönster Tag sein.

Das „Drehbuch“.

Eine individuell gestaltete Zeremonie bedarf genauer und intensiver Vorbereitung. Die Zeremonie ist wie ein „kleines Schauspiel“. Deswegen muss zunächst ein „Drehbuch“ geschrieben werden. So ein „Drehbuch“ schreibe ich als freier Theologe in Absprache mit euch.

Damit das „Schauspiel“ auch ein Erfolg wird und du dich gerne daran zurück erinnerst, müssen die „Bühne“, die „Hauptakteure“ und die Gäste berücksichtigt werden.

Ich fungiere später als Redner und Moderator zugleich. Denn mit meiner Hilfe werdet ihr und eure Gäste sicher und entspannt durch die Zeremonie geführt. Mit diesem Wissen im Hinterkopf kannst du dich, wenn möglich zurücklehnen und alles entspannt auf dich zukommen lassen.

Wir lernen uns Kennen.

Damit während der intensiven Zusammenarbeit ein gutes Verhältnis zwischen euch und mir besteht, ist ein Kennlerngespräch sehr wichtig. In diesem Gespräch schauen wir, ob die Chemie zwischen uns stimmt, denn schließlich vertraut ihr mir viele persönliche Dinge an und ich übernehme ich eine ganz zentrale Rolle bei eurer Hochzeit! Deswegen muss es auch persönlich zwischen uns stimmen.

In Vorbereitungsgesprächen besprechen wir den Verlauf der Zeremonie mit eurem Hochzeitsritual.

Wir sammeln eure bisherigen gemeinsamen Erlebnisse und eure Vorstellungen von eurem zukünftigen Weg. Ich unterstütze und begleite euch bei der Auswahl eurer möglichen Symbole und Texte.

Die Zeremonie soll eure persönliche Handschrift tragen. Bei der Trauung könnt ihr zum Beispiel einen Baum pflanzen, eine Hochzeitskerze gemeinsam anzünden oder ihr wählt das Sandritual als Symbol eures gemeinsamen Weges.

Bei dem Sandritual zum Beispiel gießt ihr zwei verschieden farbige Sandmengen in eine Vase ineinander. Der Vorteil dieses Rituals ist, dass es möglich ist eure Familie, oder Freunde mit einer jeweils eigenen Farbe einzubeziehen. Wenn ihr wollt, können wir auch alles eure Gäste mit einbinden. Am Ende, der Zeremonie habt ihr eine schöne Erinnerung.

Wenn du nicht kirchlich heiraten willst, dir jedoch christliche Inhalte wichtig sind, dann können wir die Feier an der kirchlichen Zeremonie anlehnen. Auch ist es möglich nur einzelne christliche Elemente aus einer kirchlichen Trauung zu nehmen.

Wir sind in der Gestaltung ganz frei und können es so machen, wie es dir und deinem Partner gefällt.

Brautpaare, die gerne kirchlich heiraten würden, aber es aus den verschiedensten Gründen nicht können, sage ich immer: „Den kirchlichen Segen kann ich euch nicht geben, aber den Segen Gottes schenke ich euch gerne“.

Und wenn ihr eure Trauzeremonie lieber weltlich feiern wollt, dann gestalten wir auch sie ganz frei und dennoch festlich. Welche Form ihr auch wählt, entscheidet ihr ganz allein.

Wie eine freie Trauung auch sakral sein kann.

Wenn ihr trotz freier Trauung die sakrale Ausstrahlung einer Kirche haben möchte, dann braucht ihr darauf nicht zu verzichten. Zu diesem Zweck gibt es Kirchengebäude, die ihr buchen könnt. Die Kirchen gehören privaten Unternehmern. Googelt mal im Internet nach Eventkirche oder Eventkapelle. In diesen Kirchen ist es auch möglich, im Anschluss an der Zeremonie, die Feier auszurichten. Ich selbst war schon mal in der Klosterkirche in Hennef, aber auch in Velbert, Dortmund  und vielen anderen Städten gibt es eine Eventkirche.

Für später merken!
Das kommt auf meiner Hochzeits-Pinnwand.

Autor

Als freier Redner und Theologe begleite ich Menschen, die besondere Ereignisse im Leben bewusst begehen wollen. Ich nehme mir Zeit für dich und höre dir zu. So bekomme ich ein Gefühl, wie du denkst und was dich bewegt. In Begegnungen mit Menschen wird mir bewusst, dass ich seit vielen Jahren den schönsten Beruf der Welt habe. Zuvor habe 13 Jahre als Franziskaner in der Seelsorge gearbeitet. Viele Menschen habe ich in der Schule, dem Krankenhaus oder der Pfarrei begleitet. Als ich meine Frau kennen- und lieben gelernt habe, durfte ich innerhalb der katholischen Kirche nicht mehr weiterarbeiten. So konnte ich den Beruf, für den ich einst gebrannt habe, nicht mehr ausüben. Heute mache ich das, was ich früher getan habe, außerhalb der Kirche. Ich erarbeite Zeremonien, in denen sich die Menschen wiederfinden. Alles ist sehr viel persönlicher und auf den Menschen individuell zugeschnitten. Wenn ich freizeitlich unterwegs bin. Wenn ich gerade mal nicht beruflich unterwegs bin, dann tanze ich mit meiner Frau im Tanzclub, singe im Kirchenchor oder fahre mit dem Fahrrad durch die Landschaft. Und im Urlaub lasse ich mir gerne den Wind an der Nordsee um die Nase wehen. Musik gehört zu meinem Leben. Während des Studiums habe ich im Blasorchester 1. Trompete gespielt. Auf vielen Schützenfesten und anderen Bällen haben wir gespielt. Heute singe ich im Kirchenchor. Mein Musikgeschmack ist, vielleicht von meiner musikalischen Vergangenheit her, sehr breit gefächert. Das fängt an bei Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn-Bartholdy, bei der ich mich gut entspannen kann. Geht über Glenn Miller, wegen der tollen Posaunensoli. Geht weiter zu Reinhard Mey und Herbert Grönemeyer, weil die Texte so wundervoll sind. Bis hin zu Tina Turner und Anastacia, wegen der krassen Stimmen. Komme mit mir in Kontakt: post@festlich-ohne-pastor.de Tel. 0231 4442364

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