Freie Trauung organisieren

Wie ihr Ballons zur Trauung fliegen lassen könnt.

Luftballons fliegen nach der Trauzeremonie

Luftballons sind ein besonderes Highlight bei der freien Trauung. Am Ende oder während der Zeremonie könnt ihr sie in den Himmel fliegen lassen. Damit euch aber nach der Hochzeit keiner die Freude verderben kann, müsst ihr bei der Vorbereitung einiges beachten. 

Während des Vorgesprächs zur Zeremonie der freien Trauung erzählt die Braut mir, dass sie den Wunsch hat, Luftballons in den Himmel steigen zu lassen. So oder so ähnlich erfahre ich den Wunsch von Brautleuten, die sich etwas Besonderes für die Feier ihrer Hochzeitszeremonie ausgedacht haben.

Luftballons steigen zu lassen ist immer eine schöne Aktion, an der sich alle Gäste beteiligt werden. Nur sind meine Brautpaare immer wieder überrascht, wenn ich ihnen sage, dass sie dazu die Deutsche Flugsicherung fragen und ein Antrag gestellt werden muss.

Keine Angst vor Bürokratismus

Vielleicht denkt ihr jetzt, „auch das noch“. Hier will ich euch die Angst vor entstehenden Bürokratismus nehmen. Den Antrag zu stellen ist recht unkompliziert. Über das Online-Formular der Deutschen Flugsicherung kann man so einen Antrag stellen. In der Regel gibt es keine Probleme und die Paare mailen mir schnell, dass sie die Luftballone steigen lassen dürfen. Manchmal erzählen die Brautpaare auch, dass sie dort einfach angerufen haben und dann schon grünes Licht bekommen haben.

Luftballons dürfen nicht immer steigen

Es gibt ein paar Punkte, die verboten sind und die ihr unbedingt beachten solltet:

  • in der Umgebung von internationalen Verkehrsflughäfen, wie zum Beispiel der Flughafen Hamburg oder Köln – Bonn, dürft ihr keine Ballons steigen lassen.
  • Auch im Umkreis von 15 km von Regionalflughäfen, wie zum Beispiel der Flughafen Paderborn/Lippstadt, ist das verboten.
  • Ebenso dürft ihr keine Luftballons im Umkreis von 15 km um Militärflugplätze steigen lassen.
  • Und wenn ihr mehr als 500 Ballons habt, dann habt ihr schlechte Karten.
  • Beachten müsst ihr unbedingt auch, dass das Ballongas nicht brennen darf. Deshalb wird zum Beispiel in der Regel Helium verwendet.

Außerdem dürft ihr keine Ballontraube bilden. Das heißt die Ballons dürft ihr nicht zusammengebunden fliegen lassen. Mit den Ballons dürft ihr auch keine harten Gegenstände verbinden.

Zum Beispiel gibt es in China den Trend, dass gerne Blinklichter, Knicklichter oder andere Leuchten und LEDs an den Ballon gehängt werden oder im Ballon mit schweben. Das sieht zwar sehr schön aus, darf aber nicht sein, weil es in Deutschland verboten ist.

Luftballons bei der freien Trauung fliegen lassen

Meistens dürfen Luftballons steigen

Die meisten Paare wollen während der Hochzeitszeremonie aber nur Ballons steigen lassen, an denen eine Karte mit einem Wunsch oder das Eheversprechen gebunden ist. Und auch die meisten Locations befinden sich nicht in der Nähe eines Flughafens und mehr als 500 Gäste sind auch eher die Seltenheit.

Also kann ich euch hier beruhigen, dass ihr in der Regel die Luftballons steigen lassen könnt. Die Deutsche Flugsicherung will allerdings immer mit einem Antrag gefragt werden.

Übrigens hat die Deutsche Flugsicherung zu dem Thema „Luftballons steigen lassen“ eine gute FAQ Liste zusammengestellt. Schaut dort mal rein.

Für später merken!
Das kommt auf meiner Hochzeits-Pinnwand.

Autor

Als freier Redner und Theologe begleite ich Menschen, die besondere Ereignisse im Leben bewusst begehen wollen. Das können sowohl freie Trauungen und Willkommens- und Namengebungsfeiern, als auch Trauerfeiern und andere Abschiedsfeiern sein. Ich nehme mir Zeit für dich und höre dir zu. So bekomme ich ein Gefühl, wie du denkst und was dich bewegt. In Begegnungen mit Menschen wird mir bewusst, dass ich seit vielen Jahren den schönsten Beruf der Welt habe. Zuvor habe 13 Jahre als Franziskaner in der Seelsorge gearbeitet. Viele Menschen habe ich in der Schule, dem Krankenhaus oder der Pfarrei begleitet. Als ich meine Frau kennen- und lieben gelernt habe, durfte ich innerhalb der katholischen Kirche nicht mehr weiterarbeiten. So konnte ich den Beruf, für den ich einst gebrannt habe, nicht mehr ausüben. Heute mache ich das, was ich früher getan habe, außerhalb der Kirche. Ich erarbeite Zeremonien, in denen sich die Menschen wiederfinden. Alles ist sehr viel persönlicher und auf den Menschen individuell zugeschnitten. Wenn ich freizeitlich unterwegs bin. Wenn ich gerade mal nicht beruflich unterwegs bin, dann tanze ich mit meiner Frau im Tanzclub, singe im Kirchenchor oder fahre mit dem Fahrrad durch die Landschaft. Und im Urlaub lasse ich mir gerne den Wind an der Nordsee um die Nase wehen. Musik gehört zu meinem Leben. Während des Studiums habe ich im Blasorchester 1. Trompete gespielt. Auf vielen Schützenfesten und anderen Bällen haben wir gespielt. Heute singe ich im Kirchenchor. Mein Musikgeschmack ist, vielleicht von meiner musikalischen Vergangenheit her, sehr breit gefächert. Das fängt an bei Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn-Bartholdy, bei der ich mich gut entspannen kann. Geht über Glenn Miller, wegen der tollen Posaunensoli. Geht weiter zu Reinhard Mey und Herbert Grönemeyer, weil die Texte so wundervoll sind. Bis hin zu Tina Turner und Anastacia, wegen der krassen Stimmen. Komme mit mir in Kontakt: post@festlich-ohne-pastor.de Tel. 0231 4442364

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